Horst Karl Skopp

Horst Karl Skopp

* 28.08.1921
† 08.02.2019
Erstellt von Neue Westfälische Zeitung
Angelegt am 26.02.2019
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Kondolenz

Vitam regit fortuna, non sapientia.

02.05.2019 um 01:33 Uhr von Christoph Stanislas Skop

... schade, sehr schade!

"... Mein Vater war immer der festen Ueberzeugung, dass seine Vorfahren blaubluetig waeren. Einzig erwiesen aber ist, dass der Skoppsche Name heute auf der gesamten Erdkugel und damit auf allen Kontinenten verteilt zu finden ist und in jedem Telefonbuch einer Grossstadt verzeichnet wird."

... ich bin einer von ihnen... Mein Vater kommt aus Lemberg... seine Grossmutter - Katharina Roesh, sein Grossvater - Thomas Skop... ich bin vieder da, ich bin in Niederschlesien geboren, ich bin Pole, aber ich weiss, und ich erinnere mich wie die Familienwappen von von Skopp aussieht...

... mein Beileid
(https://www.facebook.com/skop.krzysztof.stanislaw)

Neue Westfälische

vom 16.03.2019

Nachruf Neue Westfälische

26.02.2019 um 12:57 Uhr von Neue Westfälische

Horst Skopp gestorben

Haus der Gesundheit: Der Apotheker gehörte zu den Pionieren der Sennestadt

Sennestadt. Der bekannte Sennestädter Apotheker Horst Skopp ist im Alter von 98 Jahren friedlich eingeschlafen. Er hinterlässt Ehefrau, zwei Kinder, drei Enkel und fünf Urenkel. Die Urnenbestattung findet auf Wunsch des Verstorbenen im engsten Familienkreis statt.

Der gebürtige Breslauer erhielt nach dem Abitur und begonnenem Praktikum in einer Apotheke die Einberufung zum Wehrmachtsdienst. Er kam 1945 in russische Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung 1950 studierte er in Westdeutschland Pharmazie und heiratete 1954 die Apothekerin Margret Skopp. Ein Jahr später übernahmen beide eine Pacht-Apotheke bei Lüneburg. 1959 eröffneten sie in der neu gegründeten Sennestadt die Apotheke am Markt. Damit gehörte gehört er zu den Pionieren der Sennestadt.

Viele Jahre engagierte sich Horst Skopp als Presbyter in der Evangelischen Kirchengemeinde. 1981 übernahmen sein Sohn Klaus Skopp und dessen Ehefrau Rosemarie das „Haus der Gesundheit“.

Horst Skopp organisierte in den folgenden 30 Jahren Arzneimittelsammlungen im Wert von über 10 Millionen Euro und deren Versand etwa nach Afrika, Mittelamerika und in GUS-Länder. Viele internationale Ehrungen sowie die zweimalige Verleihung des Bundesverdienstkreuzes würdigten sein Engagement. Seine Jugend- und Kriegsjahre verarbeitete er in der Autobiografie „Überlebenschance Pharmazie: Imaginäre Schlösser 1921-1950, von Breslau zum Polarkreis und zurück in den Westen“ (2007).

Gedenkkerze

NW-Trauer

Entzündet am 26.02.2019 um 09:26 Uhr

Neue Westfälische

vom 26.02.2019